Rally Obedience

für Jello und mich – Unsere beste Disziplin…

Rally Obedience – eine Mischung aus Unterordnung, Parcours und Arbeitsstationen…
Hier ist das ganze Team gefragt: wie wird kommuniziert? (Wie) wird dem Hund bei der Abarbeitung seiner Aufgaben geholfen? Harmoniert das Team? Und vor allem: was ist mit der Freude am Arbeiten und im Parcours?
Jello und ich haben hier unseren Sport gefunden!
ICH habe gelernt, meine Kommandos deutlicher UND eindeutiger zugeben. Ich konzentriere mich genauer auf ihn/uns und werde für den Hund dadurch berechenbarer!
Es  gibt’s kein „Gepöbel á lá Agi-Platz“ mehr. Wenn ich dann trotzdem manchmal in eine undeutige/unkonzentrierte/abgelenkte Phase „abgleite“, zieht sich Jello zurück. Er sagt sich: „Bevor ich mich irre, mach ich einfach gar nichts“. Damit hat er mich schon bei einigen Turnieren „im Regen stehen“ lassen.

Wir freuen uns auf jedes Training in der Hoffnung, die Zusammenarbeit noch ein wenig feiner zu gestalten.
Bis 2018 waren wir in der “Beginner-Klasse” unterwegs und am Ende recht erfolgreich: mit immer besseren Punktzahlen konnten wir uns sogar einen ersten Platz sichern 🤩  
Nun versuchen wir uns in der “Klasse 1”. Erste Turnier-Starts waren da eher “ernüchernd”, weil nichts so schön klappte, wie wir es gewohnt waren. Eine große Herausforderung

… wir haben nicht aufgegeben! Hier muss man nun noch genauer sein, noch mehr auf die Details achten!

und nun auch mit Nathan…

Ab 2023 soll er in der „Beginner-Klasse“ starten. Ich bin sehr gespannt!
Auf dem HundePlatz macht er die Trainingseinheiten super. Es ist aber ein großer Unterschied, ob man in heimischen Gefilden oder eben doch in der Fremde, mit anderen Gerüchen, Geräuschen und sonstigen Ablenkungen arbeiten soll.

Grundsätzliches zum“ROBI“

Hund und Hundeführer sollen EIN TEAM sein. Das Besondere: Es darf (soll sogar) geholfen werden, so oft und so viel es notwendig ist. Dies herauszufinden macht das Training aus. Der Hundeführer darf mit seinem Hund sprechen, ihn loben, motivieren (sogar mit Leckerchen – was aber nicht unser Ding ist)
Und so beginnt die Bewertung mit der höchsten Punktzahl – 100 … und das Team „arbeitet sich dann runter“, d.h., jeder Fehler (alles ist im Reglement vorgeschrieben), wird in unterschiedlicher Gewichtung geahndet (es gibt leichte und schwere Fehler) und bringt das Team von 100 Punkten abwärts nach unten.
Darüberhinaus  wird die Zeit genommen, d.h. bei evtl. Punktgleichheit zählt die Zeit. Das schnellere Team gewinnt.

Mit jeder Klasse steigen die Anforderungen – sowohl in der Übung an sich als auch in der Ausführung. Werden z.B. in der „Beginner-Klasse“ Ungenauigkeiten  „übersehen“, gelten sie in den höheren Klassen bereits als Fehler.

Video vom Start in „Klasse 1“ … mit 94/100 Punkten

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